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Der Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum, Teil 4 von 15

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In dieser Folge erläutert die Meisterin Erkenntnisse aus dem Amitabha-Sutra: dass das Reich Amitabhas real ist und dass ein Teil des reichen Schatzes des Buddhismus aus den überlieferten Erfahrungen seiner Schüler auf den vielfältigen Ebenen der Existenz stammt.

Kommen wir also zurück zum Amitabha-Sutra. „Amitabha“ bedeutet „das unendliche Licht“. Dieser Buddha besitzt also unendliches (inneres himmlisches) Licht, grenzen- loses (inneres himmlisches) Licht. Als diese Königin von Indien sich so sehr danach sehnte, den Buddha zu sehen, erschien er ihr im Gefängnis. Er erschien zusammen mit einem seiner Schüler, nahm die Königin bei der Hand und führte sie auf eine andere Ebene der Existenz. Nun haben uns Wissenschaftler ja bewiesen, dass es viele Welten, viele Existenzebenen im Universum gibt. Manche sind bewohnt, bei anderen weiß man noch nicht, ob sie bewohnt sind oder nicht.

Und unser Buddha – der Buddha Shakyamuni – entdeckte vor sehr, sehr, langer Zeit, dass es Existenzebenen gibt, die wie die unsere bewohnt sind, oder solche, die sich von der unseren unterscheiden. Einige haben fortgeschrittenere Technolgien; andere sind weniger fortgeschritten. Einige sind zivilisierter als die unsere; andere weniger zivilisiert als die unsere. Als die Königin also dort in dieses Land reiste, sah sie, dass die Erde dieser Ebene mit Gold und Kristallen bedeckt war. Und alle Häuser, – die Gebäude – sind in der Luft erbaut, nicht auf der Erde, und sie bestehen aus allen möglichen kostbaren Steinen – wie Lapislazuli, Kristallen, Perlen, Diamanten, Rubinen, Smaragden usw. Und sie dachte: „Was für ein wunderschönes Land das ist.“

Und die Menschen, die dort leben, sehen uns zwar ähnlich, sind aber schöner. Und außerdem gehen sie nicht; sie brauchen keine Transportmittel wie wir. Sie fliegen gewissermaßen. Wann immer sie irgendwohin wollen, fliegen sie einfach los. Und wann immer sie zurückkommen wollen, fliegen sie zurück. Und Kleidung oder lebensnot- wendige Dinge erscheinen ihnen einfach, wenn sie sie brauchen. Man muss nicht einkaufen gehen und auf einen Parkplatz warten und all diesen Ärger auf sich nehmen. Braucht kein Wechselgeld und all diese Dinge.

Außerdem gibt es in diesem Land eine Art Nektar, einen Nektar-Teich, und wenn man darin badet oder ein wenig davon trinkt, fühlt man sich anders: man fühlt sich erleuchtet, erfrischt und voller spiritueller Einsicht. In diesem Land verkünden sogar die Vogel-Personen und die Bäume den Dharma. „Dharma“ ist der Sanskrit-Begriff für Lehre – Lehre in einer verbalen Sprache. Manchmal bedeutet es auch die fühlenden Wesen. Alle möglichen Phänomene im Universum, auch das bedeutet Dharma. „Dharma“ im feinstofflichen Sinn steht auch für eine subtile Lehre, die unsichtbare Lehre, die Wahrheit. Es lässt sich also auf viele Arten erklären.

In jenem Land des Amitabha-Buddha sprechen alle Vogel-Personen und die Bäume, die Winde den Dharma. Und wenn die Menschen diesem sogenannten Dharma lauschen, haben sie mehr Vertrauen in das Höchste, mehr Vertrauen in die Buddhas, in die Praktizierenden, in die Versammlung der Heiligen und in die Lehre der Heiligen. Wenn wir nun an das Amitabha-Land denken, ist es wahrlich wie ein Märchen. Wie kann die Erde mit Gold bedeckt sein? Wie können die Häuser in der Luft gebaut sein und nicht herunterfallen? Wie können alle Wände und Dächer aus Kristallen, Diamanten, Rubinen und allen möglichen Edelsteinen bestehen? Hier streiten wir uns um ein Stück Diamant, wenn es groß genug ist. Wir müssen viele Wochen lang sehr hart arbeiten, um uns einen kleinen Diamantentropfen leisten zu können. Ich nenne es einen Tropfen; er sieht aus wie ein Wassertropfen. Er ist nur ein bisschen härter. Um also nur einen Diamantentropfen zu kaufen, muss man viel Geld ausgeben.

Nun, in diesem Land verwenden sie Diamanten, Kristalle, Rubine usw., um ihre Häuser zu bauen. Können Sie sich das vorstellen? Das ist also einer der Gründe, warum die Christen oder die anderen Religionen nicht an den Buddhismus glauben konnten. Es liegt daran, dass der Buddha zu viel gesprochen hat. Es liegt daran, dass seine Schüler zu viel gesprochen haben. Was wir auf Chinesisch „geschwätzig“ nennen. Redselig.

Der Buddha sprach eigentlich nicht. Er hat uns das alles nicht erzählt. Es waren die Schüler des Buddha, die all diese Erfahrungen und fantastischen Geschichten mitbekamen und sie aufschrieben, damit andere sich daran erfreuen können. Meine sogenannten Schüler zum Beispiel … Bitte erlauben Sie mir, sie so zu nennen. Es macht mich verlegen, aber es gibt keinen anderen Namen, damit Sie ihre Beziehung zu mir verstehen. Oder Sie können sie meine Schüler nennen. „Schüler?“ Dann denken sie, ich unterrichte an einer Universität. Ja, ja. Es ist auch eine Art Universität, eine himmlische Universität, an der ich unterrichte.

Nun haben auch meine Schüler manchmal ihre Geschichten darüber aufgeschrieben, wohin die Meisterin sie mitgenommen hat, welches Land bzw. welches Land des Universums sie mit ihr besucht haben. Und sie schrieben das als ihre eigenen inneren Erfahrungen nieder, um ihre Fortschritte zu überprüfen. Nun, das müssen wir tun. Das müssen wir auf jeden Fall tun. Wenn er also gestorben ist, wenn mein sogenannter Schüler gestorben ist, was passiert dann? Vielleicht erben seine Neffen, sein Enkel oder seine Enkelin zufällig dieses sogenannte spirituelle Tagebuch. Und darin werden sich zahlreiche innere Erfahrungen finden, wie zum Beispiel, was der Buddha ihm heute gesagt hat. Die Höchste Meisterin Ching Hai hat ihn heute, in welches Buddhaland auch immer, mitgenommen und ihn dort dem Meister oder welchem Buddha auch immer vorgestellt, oder vielleicht hat sie ihn zum Herrn Jesus mitgenommen, vielleicht zu Maria oder zur Heiligen Clara oder so. Dann hat er das alles aufgeschrieben. Und wenn dieses Buch interessant genug ist, wird es vielleicht von dem Neffen, dem Enkel oder der Enkelin einfach veröffentlicht. Und dann wird es vielleicht zu einem der buddhistischen Sutras. So ist es mit allen Sutras im Buddhismus geschehen. Die Sutras oder die sogenannten Schriften wurden erst hundert Jahre später gesammelt oder niedergeschrieben. Davor wurden sie nur mündlich weitergegeben, und auch seine Schüler schrieben sie nicht auf. Sie hörten ihnen einfach zu durch … Was ist ein „Geschichtenerzähler“? (Geschichtenerzähler.) Geschichtenerzähler? (Ja.) Das klingt nicht schön. „Raconteur“ (begabter Geschichten- erzähler) klingt schöner.

Sehen Sie, deshalb sind die buddhistischen Schriften so umfangreich und so zahlreich. Weil es sehr, sehr viele Geschichten der Schüler gibt. Da der Buddha das sehr hohe Alter von 80 Jahren erreichte, hatte er viele Schüler, und die Geschichten sind zweifellos zahlreich. Außerdem herrschte in Indien zu jener Zeit großer Frieden, und niemand verfolgte den Buddha oder seine Anhänger. So genossen sie eine blühende Zeit und hatten die Muße, diese kostbaren Erinnerungen der Schüler aufzuschreiben und zu bewahren. Der Herr Jesus Christus hingegen musste im Dunkeln wirken, im Verborgenen arbeiten. Wenn Sie die Geschichte gelesen haben, wissen Sie das. Und er war erst ein wenig bekannt – dreieinhalb Jahre später hatten sie ihn bereits getötet. Danach mussten sich alle Schüler in verschiedene Richtungen zerstreuen und arbeiteten ebenfalls im Verborgenen, nicht sehr offen. Deshalb konnten sie, selbst wenn sie innere Erfahrungen hatten, diese nicht niederschreiben bzw. sie konnten nicht gut bewahrt werden. Denn die Menschen, die Regierung jener Zeit, hätten nach ihnen gesucht und alles vernichtet.

Wir haben also gerade festgestellt, dass uns das Amitabha-Land wie ein Märchen vorkommt. So viele Menschen werden denken: „Na, das ist reine Fantasie, eine Hallu- zination oder vielleicht eine Illusion.“ Nach Ansicht mancher christlichen Gläubigen ist der Buddhismus eine Art Fantasie, Halluzination. Nein, nein, nein. Ich sage Ihnen die Wahrheit: Das Amitabha-Land existiert. Einige meiner Schüler haben es nach der Einweihung aufgesucht, manche besuchen es direkt zum Zeitpunkt der Einweihung, denn es dauert nicht lange, diese „Länder“ zu besuchen. In einer Sekunde geht man hin, und in einer Sekunde ist man wieder da. Im Bruchteil einer Sekunde. Es hängt alles von der Offenheit unseres Geistes bzw. des inneren Kanals ab. Alles liegt in uns selbst; draußen gibt es nichts, was wir finden könnten.

Photo Caption: „Veggies aus der freien Natur“

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